... gemeinsam, bürgernah und transparent!

Herzlich Willkommen zur neuen Ausgabe unseres Newsletters!

Wir freuen uns, Sie auf den folgenden Seiten über unsere Arbeit im Parlament der Gemeinde Lautertal/Odw. zu informieren.

Sie sind wie immer herzlich willkommen, sich mit Ihren Ideen und Anliegen einzubringen und die künftige Lautertaler Kommunalpolitik im Gemeindeparlament bzw. den Ortsbeiräten aktiv mitzugestalten.

Da es sich um den letzten Newsletter des Jahres 2016 handelt, wünschen wir allen Lesern sowie den Bürgern Lautertals

"Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2017".

- Ihr LBL-Presseclub -

 

 

   


 

 

Ausschuß Haupt, Finanz und Wirtschaft, 10.11.2016

Die Gemeinde Lautertal plant ab dem kommenden Kindergartenjahr zum 01.August 2017 den Elternanteil an den Gesamtkosten, die aktuell bei knapp über 2 Millionen Euro liegen, von 19,6% auf 25% zu erhöhen. Dahinter steht die Forderung der Aufsichtsbehörde (RP Darmstadt), in allen Gebührenhaushalten die Einnahmen so zu steigern, um ein ausgeglichenes Ergebnis zu erhalten.
Da sich die evangelische Kirche aus der alten Vereinbarung, nach der sie sich die Aufwendungen zu je einem Drittel mit Gemeinde und Eltern teilt, in den letzten Jahren immer mehr zurückgezogen hat, ist dieser Schritt unvermeidbar. Derzeit liegt der Anteil der Kirche bei nur noch sechs Prozent.
Sollten sich die Gemeindevertreter doch dafür entscheiden, den Elternanteil nicht oder nur im geringeren Ausmaß zu erhöhen, müsste die Kommune entweder an anderer Stelle sparen oder andere Abgaben erhöhen.
Der Ausschuss stimmte deshalb einem Antrag zu, den Gemeindevorstand zu beauftragen, verstärkte Kontrollen an den Parkplätzen am Felsenmeer und die Ahndung von Verstößen zu veranlassen, sowie Mitarbeiter des gemeinsamen Ordnungsamtsbezirks mit Bensheim aufzuordern, stärker gegen Verkehrssünder in Lautertal vorzugehen.

  


 

 

Ortsbeirat Reichenbach, 23.11.2016

Wie in allen Lautertaler Ortsbeiräten vorher, waren auch in Reichenbach die Beratungen zum Haushaltsplan 2017 der wichtigste Tagesordnungspunkt.

Haushalt:

  • Kindertagesstätte: 75.000 Euro (incl. 25.000 Euro Fördergelder) für die Sanierung des Gebäudes
  • Feuerwehrgerätehaus: 40.000 Euro Sanierung des Daches
  • Spielplatzsanierung: Spielplatz "Vier Morgen" 20.000 Euro
  • Wasserversorgung: 125.000 Euro für die Tiefzone von Reichenbach
       Pumpwerk: 10.000 Euro
       Hochbehälter Hohenstein: 5.000 Euro
       Pumpwerk Knodener Straße: 175.000 Euro
    ab 2020:
       Hochbehälter "Rödchen": 220.000 Euro und das dazugehörige
       Pumpwerk: 5.000 Euro.
    Bis 2018 wird der Wasserhaushalt der Gemeinde Lautertal ausgeglichen sein, danach sind moderate Erhöhungen des Wasserpreises wahrscheinlich.

Mit vier Ja-Stimmen und einer Enthaltung votierten die Mitglieder des Reichenbacher Ortsbeirates für den Haushaltsplan.

 

Felsenmeer (FIZ):

  • Parkgebühren:  diese betragen pro Tag drei Euro , so konnte die Gemeinde Lautertal im Haushaltsjahr einen Überschuss von 63.000 Euro erwirtschaften.
  • Toiletten: am Felsenmeergibt es nur zwei, die von den Touristen aufgesucht werden können, dem Besucherandrang aber nicht entsprechen.
  • Öffnungszeiten Imbiß: diese sollen dem Durst und Hunger der Besucher besser angepaßt werden.

  


 

 

Ausschuß Bau, Umwelt und Infrastruktur, 29.11.2016

In dieser Ausschußsitzung standen die Forsteinrichtung im Gemeindewald Lautertal und der Waldwirtschaftsplan im Vordergrund. Eingeladen und anwesend waren vom Forstamt in Lampertheim Forstamtsleiter Ralf Schepp, Forstdirektor Wolfgang Grüneklee sowie Förster Dirk Dins.

Im Lautertaler Wald sind in den letzten Jahren Rekord-Ergebnisse eingefahren worden, die im Mittel bei 47.000 EUR liegen und sich umgerechnet auf ca. 100 EUR/ Hektar belaufen. Dies stellt in Hessen einen Spitzenwert dar.
Für die mittelfristige Planung könnten in den kommenden zehn Jahren jeweils 29
000 Euro in die Gemeindekasse fließen. Das hängt allerdings von der Marktlage ab, die sich auch kurzfristig deutlich ändern kann.
In den kommenden Jahren soll der Nadelholzanteil im Wald erhöht werden. Dafür wird die im Vergleich zur Fichte robustere Douglasie angepflanzt.
Schäden, die bei der Holzernte im Wald entstehen, würden in der Regel  innerhalb weniger Wochen wieder hergestellt.
Die Bedingungen für den Wald seien in Lautertal nahezu optimal, weil es ausreichend Regen, wenige strenge Fröste und generell gute Böden gebe.

Wasserversorgung:
Der Gemeindevorstand hat einen Antrag auf Belieferung mit Trinkwasser von der Riedgruppe-Ost in Einhausen gestellt.
Weiterhin ist bei der GGEW AG in Bensheim ein Antrag auf Durchleitung des Wassers von Einhausen nach Lautertal gestellt worden.
Mitte 2017 könnte die Belieferung starten und dann Elmshausen und Teile von Reichenbach mit dem Wasser aus dem Ried versorgen.

  


 

 

Ortsbeirat Elmshausen, 30.11.2016

Der Ortsbeirat befaßte sich in seiner Sitzung hauptsächlich mit den Themen Wasserversorgung und Sanierung der B47.

Wasserversorgung: Die neue Elmshäuser Wasserversorgung inklusive der Wasserhausanschlüsse im Zuge der B47-Sanierung soll mit den eingeplanten 50000 Euro abgedeckt sein. Hinzu kommt die Sanierung des Hochbehälters Elmshausen.
Am 15. Dezember findet eine Informationsveranstaltung in der Lautertalhalle statt. Beginn ist um 19.30 Uhr.

B47: Die Sanierungsarbeiten der B47 haben Anfang November begonnen. Bis März 2017 ist der Bereich am Ortseingang von Elmshausen - aus Wilmshausen kommend - bis zur Walkmühle einseitig gesperrt. Hessen Mobil plant dazu eine weitere Bürgerversammlung. Der Termin wird noch bekannt gegeben.

Radlettplatz: darf seinen Namen aufgrund der langjährigen Freundschaft mit der britischen Partnergemeinde behalten

Parkverbotszone: Die Parksituation in der Straße "Am Teufelsbach" soll mit gezackten Linien (Parkverbotszone) entschärft werden. Aufgrund der niedrigen Temperaturen konnte dies bislang nicht durchgeführt werden.

Bushaltestelle: die Haltestelle "Elmshausen Sparkasse" wird in Abstimmung mit dem VRN in "An der Walkmühle" umbenannt

  


 

 

Ausschuß Haupt, Finanz und Wirtschaft, 01.12.2016

KMB: Rund ein Jahr nach der Eingliederung der Gemeindearbeiter in den Zweckverband KMB berichtete dessen Geschäftsführer Frank Daum über erste Ergebnisse:

  • Bauhof (alt): Neben personellen und Materialeinsparungen durch eine Zusammenarbeit mit Bensheim konnten auch dringende Investitionen von fast 300.000 Euro für neue Fahrzeuge ausgegeben werden, da der Fahrzeugbestand in Lautertal teilweise sehr alt und damit reparaturanfällig gewesen war.
    Die Mitarbeiter der Gemeinde Lautertal hat der Zweckverband direkt und problemlos übernommen. Aufgaben sollen nun reibungsloser abgewickelt werden, der Krankenstand istdeutlich gesunken.
  • Finanzen: Nach der Endabrechnung 2016 könnten bis zu 50000 Euro an die Gemeinde erstattet werden, bei einem Gesamtumfang des Etats von ca. 1 Million Euro.
  • Planung: Nun soll in neue Gebäude investiert werden. Dafür sollen auf dem Gelände des alten Bauhofs im Brandauer Klinger in Reichenbach ab Mitte März 2017 eine neue Materialhalle und neue Sozialräume entstehen, geplante Fertigstellung November 2017.
    Anschließend entsteht eine offene Halle, in der Material gelagert werden kann.

Personal: Da in den kommenden Jahren einige Mitarbeiter aus Altersgründen aus dem Dienst ausschieden, sollte dies für eine Neuordnung der Verwaltung genutzt werden. LBL und CDU setzten mit GLL-Mann Rutkowski im Ausschuss eine Empfehlung an die Gemeindevertretung durch, die im Haushaltsplan 2017 vorgesehenen neuen Stellen für einen Beamtenanwärter in der Verwaltung und einen Lehrling in der Wassermeisterei zu streichen.

Jugendpflege: der Etat von Jugendpfleger Peter Schuster wird um 3.000 auf knapp 15.000 Euro reduziert. Das im laufenden Jahr eingesparte Geld kann in den Etat 2017 übertragen werden, so dass trotzdem die bisher geplante Summe bereitsteht.
Für den Etat 2018 kann wieder auf rund 18.000 Euro festgesetzt werde, falls im nächsten Jahr kein Haushaltsrest bleibe.

Kindergärten: Entgegen des Haushaltsentwurfs sollen die Eltern der Kindergartenkinder im kommenden Jahr doch nicht so stark wie bisher geplant belastet werden. Es wird aber angestrebt, dass nach 3 Jahren ein Zielelternanteil von 1/3 zu erreicht werden soll, um sich der RP Vorgabe weiter zu nähern.

  • für das Jahr 2017 werden die Gebühren zum 01.08. um 15% erhöht.
    Damit die Gebührenerhöhungen sozial verträglich gestaltet werden können, soll das Kuratorium der Lautertaler Kindergärten einen Vorschlag ausarbeiten.
    Rechnerisch zahlen die Eltern für einen Regelplatz einen Satz von 1,39 Euro pro Stunde.
    Die neuen Mehrheit aus LBL und CDU hat nun die unangenehme Aufgabe, diese Gebührenerhöhung im Zusammenhang mit der Rettungsschirm-Vereinbarung mit dem Land Hessen zu übernehmen, während sich SPD und GLL aus der Verantwortung stehlen.
    Einigkeit herrscht darüber, dass es eine Bestandsaufnahme in den Kindergärten geben soll, um einen Überblick über die Sanierungs- und Reparaturarbeiten zu bekommen. Daraus soll ein Investitionsprogramm geschrieben werden, das anschließend immer wieder aktualisiert werden soll.
  • Kostenverteilung: Bürgermeister Kaltwasser stellte nochmals klar, daß der Anteil der ev. Kirche bei 6,24% liege.Bei dem Beitrag der Kirche handelt es sich um eine freiwillige Leistung, der nicht selbstverständlich ist.
    Die Evangelische Kirche habe in Aussicht gestellt, ab dem nächsten Jahr 85 Prozent der Kosten für die Stelle der Koordinatorin Ursula Kindinger-Bickel zu übernehmen. Derzeit gewährt die Kirche einen Zuschuss in Höhe von 15 Prozent zu den Personalausgaben.

Grundsteuer: Die Grundsteuer B soll von 400 auf 500 Punkte erhöht werden. Die Gemeinde erwartet durch die Anhebung Mehreinnahmen in Höhe von 200.000 Euro im Jahr.

Friedhofsgebühren: Hier werden die Gebührensätze auf 25 Prozent festgelegt. Im Friedhofsetat fehlen im Jahr 2017 nach der bisherigen Planung rund 50.000 Euro, um die Ausgaben zu decken.
Die Friedhofssatzung wird überarbeitet und um das Angebot an Bestattungsformen erweitert werden.

Straßenbeleuchtung: die Straßenleuchten wird künftig bereits um 4:30 Uhr (bisher: 5 Uhr) eingeschaltet, da der erste Linienbus Richtung Bensheim bereits vor 5 Uhr im Lautertal fährt.

Repräsentationen: Der Gemeindevorstand soll 2017 mit 7500 Euro, und damit 3000 Euro weniger, für Geschenke auskommen. Die Mittel für die Öffentlichkeitsarbeit kürzte der Finanzausschuss um die Hälfte auf 1000 Euro.

  


 

 

Gemeindevertretung, 08.12.2016

"Wir müssen den Bürgern die Wahrheit sagen. Die Gemeinde steht mit dem Rücken zur Wand".
- Markus Bormuth, LBL-Fraktionsvorsitzender -


Um den im Schutzschirmvertrag festgelegten ausgeglichenes Haushalt für 2017 zu erreichen, mußte die Regierungskooperation von LBL und CDU verschiedene Gebühren und Steuern anheben.
Unser LBL-Fraktionssprecher Markus Bormuth bezeichnete den Haushaltsplan als "Wendepunkt", da weitere Gebührenanhebungen nicht als Ziel der Sanierungspolitik dienen dürfen.
Der Kassenkredit - eine Art Dispokredit der Gemeindekasse - liegt aktuell bei ca. 7 Mio Euro und hat damit wieder die Höhe vor der Schutzschirmvereinbarung im Jahre 2012 erreicht. Dieser muß dringendst reduziert werden, falls bei steigenden Zinsen - z.B um einen Prozentpunkt - 70.
000 Euro mehr zu zahlen sind, und das ohne jegliche Tilgung der Schulden!

Die wichtigsten Eckdaten:
Haushaltsstruktur: Der Etat 2018 soll übersichtlicher und in verschiedene Teilhaushalte gegliedert werden. Vorlage ist der Haushaltsplan der Gemeinde Biblis.

Kindergärten: Ab dem 01.08.2017 (neues KiGa-Jahr) werden die Gebühren um 15 Prozent angehoben. Eine entsprechende sozialverträgliche Staffelung der Beiträge soll das Kuratorium der Kindergärten vorlegen.
Für die Jahre 2018 und 2019 wird noch der Bedarfsplan abgewartet.
Um die vorgegebene 1/3 Marke des RP als Ziel zu vereinbaren, liegt der neue Zielelternanteil bei 33% in 5 Jahren, mit flexibler Ausgestaltung innerhalb der Laufzeit.
Es wurden von der LBL/CDU verschiedene Gebühren-Modelle durchgespielt,  da es nicht so einfach war, das gesamte Zahlenwerk im Haushalt zu durchdringen und wir uns die Entscheidung auch nicht leicht gemacht haben.

Straßenbeleuchtung: Künftig wird diese bereits um 4:30 Uhr mit dem ersten Bus ein- und um 1 Uhr nachts mit dem letzten Bus abgeschaltet.

Grundsteuer B: Wie im RettungsschirmKonzept aus dem Jahr 2012 eingeplant, steigt diese von 400 auf 500 Punkte, was 200.000 Euro an Mehreinnahmen bringen soll.

Friedhöfe: Hier steigen die Gebühren um 25%, um die Unterdeckung von ca. 50.000 Euro abzumildern. Zudem werden die Friedhofssatzung komplett überarbeitet sowie neue Bestattungsformen darin aufgenommen.

Felsenmeer: Zu wenige Besucher des Felenmeeres entrichten die geforderten Parkgebühren. Die Ordnungspolizei soll deshalb im nächsten Jahr vermehrt Fahrzeugen ohne Parkscheine kontrollieren.

Einbruchsschutz: Das Projekt "Wachsame Nachbarn" könnte 2017 in Lautertal gestartet werden. Zunächst soll der Gemeindevorstand aber eine Informationsveranstaltung vorbereiten, bei der unter anderem die Polizei eingebunden werden soll.

Verwaltung: In der Regierungsmehrheit ist man sich darüber einig, daß in der Gemeindeverwaltung nicht nur weniger Leute gebraucht werden, sondern dass auch keine Beamtenstellen mehr geschaffen werden sollen.
Der bevorstehende Generationswechsel im Rathaus müsse genutzt werden.

  


 

 

PM - LBL vermißt Sparwillen der SPD, 14.12.2016

Brocken wie im Felsenmeer - die steinige Haushaltskonsolidierung im Lautertal

Spannend und komplex - auf jeden Fall, vergnügungssteuerpflichtig - auf gar keinen Fall - so stellten sich die Beratungen über den Haushalt der Gemeinde Lautertal allen Beteiligten dar.
Jedem Beteiligten, der mit Ernst, Verantwortung und Ehrlichkeit an diese Arbeit heranging, musste bei der zurückliegenden Diskussion klar sein, dass es ein „Weiter so“ wie in der Vergangenheit nicht geben kann. Im Sommer wurde den Vertreter aller Fraktionen bei einem Gespräch mit der Kommunalaufsicht des Regierungspräsidiums Darmstadt unmissverständlich klar gemacht: Die über die Schutzschirmvereinbarung hinausgehenden Investitionen bei der Trinkwasserversorgung werden nur dann genehmigt, wenn die Gemeinde ihre "freiwilligen" Leistungen überprüft und vor allem ihre Gebührenhaushalte mittelfristig ausgleicht.
Das bedeutet konkret: höhere Gebühren auf breiter Front -  leider auch im Bereich der Lautertaler Kindergärten. LBL und CDU haben beschlossen die Kindergartenbeiträge zum 1. August im kommenden Jahr um 15 Prozent zu erhöhen. Diese Entscheidung hat sich keiner der Beteiligten leicht gemacht - aber ein Blick auf die nackten Zahlen spricht eine klare Sprache: Momentan liegt die Kostendeckung der Betriebskosten durch Elternbeiträge unter 20 Prozent.  Die Kosten für die Gebäudeunterhaltung und die anfallenden baulichen Investitionen im Bereich der Kindergärten werden auch weiterhin komplett über Steuern finanziert.
Bei der Sanierung der Kindergärten stehen in den nächsten Jahren erhebliche Investitionssummen an. Im Haushalt für 2017 sind für den gemeindlichen Anteil der Betriebskosten und für die baulichen Unterhaltungsmaßnahmen ca. 1,2 Millionen Euro eingestellt, dies sind fast 10 Prozent des Gesamthaushaltes.
Gerade an diesem Beispiel zeigen sich eklatant die Versäumnisse der vergangenen Jahre: Man hat sich im Lautertal leider an Gebühren und öffentliche Leistungen gewöhnt, die größtenteils über Schulden finanziert wurde. Wir sind jetzt an einem Punkt angekommen, wo wir nicht mehr nur keine weiteren Schulden machen dürfen, sondern auch beginnen müssen, die aufgelaufenen Kassenkredite in Höhe von fast 7 Millionen Euro schrittweise abzubauen.
Die Gemeinde hat bereits im Jahr 2013 mit dem Land Hessen einen Konsolidierungsvertrag abgeschlossen, in dem fest geschrieben wurde, dass ab dem Jahr 2017 im Ergebnishaushalt, d.h. bei den laufenden Kosten, keine Defizite mehr entstehen dürfen.  Es wäre ein Zeichen politischer Redlichkeit, wenn sich die politisch Verantwortlichen der vergangenen Jahre dieser Verantwortung stellen würden - anstatt sich schamlos als Opposition darzustellen.
Die SPD hat während der gesamten Haushaltsberatungen leider keine Vorschläge zu Einsparungen gemacht und nur höhere Ausgaben an vielen Stellen gefordert. Diese Politik der vergangen Jahre hat die Gemeinde an den Punkt gebracht, wo sie sich jetzt befindet: finanziell und strukturell mit dem Rücken an der Wand.
Wir, als LBL stellen uns dieser Herkules-Aufgabe, wir sind bereit, uns Kritik anzuhören und mit den Betroffenen zu diskutieren. Wir sind aber nicht bereit, uns von den Verursachern dieses Dilemmas in die Ecke drängen und als unsozial darstellen zu lassen.
Lautertal hat bei 7.100 Einwohnern 6 Kindergärten, dies ist weit und breit einmalig. Wie auch das Beispiel Jugendpflege zeigt, geben wir für soziale Einrichtungen weiterhin überdurchschnittlich viel Geld aus. Hier nimmt die Kommune mit fast 100.000 Euro deutlich mehr Geld in die Hand als andere Kommunen und unterstützt mit dieser "freiwilligen" Leistung die Jugend im Lautertal und auch darüber hinaus.

  


 

 

Bürgerversammlung, 15.12.2016

Gemäß Antrag aus der Gemeindevertretung vom November 2016, eine Bürgerversammlung bis spätestens 31.12.2016 zur zukünftigen Wasserversorgung der Gemeinde Lautertal einzuberufen, fand diese nun fristgemäß in der relativ gut besuchten Lautertalhalle statt.
Diese dient in 1. Linie nur der Information der Bürger zu wichtigen Themen und ist nicht mit einem Bürgerbegehren vergleichbar.

Die Expertenrunde unter Leitung des Vorsitzenden der Gemeindevertretung Dr. Haas (LBL) erläuterte dem anwesenden Publikum Sinn und Zweck der beschlossenen Maßnahmen.
Anwesend waren

  • Gerald Jung - Wasserkommission Lautertal
  • Lothar Quintel - vom beauftragten Ingenieurbüro Quintel
  • Ingo Bettels - Riedgruppe Ost
  • Jürgen Kaltwasser - Bürgermeister
  • Dr. Martina Bodem - RP Darmstadt
  • Guido Carl - BUND

Wichtigste Punkte der Umsetzung sind:

  • ab 2017 Versorgung von Elmshausen und Tiefzone Reichenbach mit Wasser von der Riedgruppe-Ost,
    die Durchleitung erfolgt durch das GGEW-Netz
  • nachhaltige Entlastung der höhergelegenen Quellen
  • Investitionen in den kommenden 5 Jahren von ca. 3,2 Mio Euro
  • der Wasserpreis/qbm sollte in 2017 nahezu stabil bleiben

  


Arbeitsgruppen: Aktuelles, Termine, ...

Die AGs werden Themen ausarbeiten und Vorschläge an die LBL-Fraktion weiter geben.
Die Fraktion wird die Themen priorisieren und dann entscheiden, welche davon als Antrag bei der Gemeindevertretersitzung eingereicht werden.

Diese AGs sind von Seiten der LBL nicht als geschlossene Gruppen gedacht, sondern als offene Diskussionsforen, in die jeder interessierte Lautertaler Bürger sich mit seinen Vorschlägen und Anliegen einbringen kann.

 

Die "Schwarze Null" muß her

AG 1 - Finanzen und Wirtschaft:

Die AG "Finanzen und Wirtschaft" wird Themen ausarbeiten und Vorschläge an die LBL-Fraktion weiter geben.
Die Fraktion wird die Themen priorisieren und dann entscheiden, welche davon als Antrag bei der Gemeindevertretersitzung eingereicht werden.

 

Großbaustelle B47

AG 2 - Bau:

Hier dreht sich in nächster Zeit alles um die Sanierung der B47 in Elmshausen, die sogar mehrere Vollsperrungen mit sich bringt.

 

Wasserversorgungskonzept

AG 3 - Umwelt und Wasser:

Die notwendige Umsetzung eines Wasserversorgungskonzepts mit den dazu gehörenden Investitionen wird Lautertal für Jahre beschäftigen.

 

Blick über Reichenbach

AG 4 - Touristik:
Die Gemeinde muß sich für den Tourismus attraktiver machen,
Lautertal soll mehr als nur eine Durchfahrtstrasse Richtung Odenwald werden!

 

 

AG 5 - Integration:

 

 

AG 6 - KiGa, Soziales und Sport:

Nächste Termine:

Finanzen und Wirtschaft (AG 1):       
                                                               

Bau-AG (AG 2):                                   
                                                           

Umwelt und Wasser (AG 3):


Tourismus-AG (AG 4):                        
 

Integration
(AG 5):


KiGa, Soziales und Sport
(AG 6):    
                                                            

Die Termine sind auch auf der LBL-Homepage unter
http://lautertaler-bürgerliste.de/Termine.html
zu finden.

AGs und deren Ansprechpartner:

  • AG 1:   Finanzen und Wirtschaft            ->  Martin Grzebellus      
  • AG 2:   Bau, Verkehr und Infrastruktur   ->  Markus Bormuth
  • AG 3:   Umwelt und Wasser                   ->  Paul Reil
  • AG 4:   Tourismus                                  ->  Alfred Hogen                
  • AG 5:   Integration                                 ->  Dr. Günter Haas
  • AG 6:   Kindergarten, Soziales und Sport -> Sabine Pleyer
  • AG 7:   Öffentlichkeitsarbeit                    ->  Martin Grzebelus

  


 

 

 

Impressum

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